Parodontitis - Ihr Zahnarzt für Parodontologie in Frankfurt

  • Was ist Parodontitis?
  • Anzeichen und Risiken erkennen
  • Moderne Behandlungsmethoden

Was ist Parodontitis?

Die Parodontitis (umgangssprachlich auch Parodontose genannt) ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, die sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelt. In den meisten Fällen verursachen Bakterien eine Parodontitis. Die Krankheitserreger stammen aus dem Zahnbelag (Plaque) auf den Zähnen oder zwischen Zähnen und Zahnfleisch. Dort lösen die Bakterien eine Entzündung aus, die jedoch in vielen Fällen schmerzfrei verläuft. Daher wird sie von den Betroffenen auch selten bemerkt. Manchmal tritt jedoch schon in diesem Stadium Zahnfleischbluten auf, ein erstes Anzeichen einer Parodontitis.
Werden die Zahnbeläge nicht entfernt, verursachen sie sogenannte Zahnfleischtaschen. Im Laufe von Wochen und Monaten, teilweise auch innerhalb von Jahren, vermehren sich die Bakterien in den Zahnfleischtaschen und dringen von dort aus weiter in das Gewebe ein. Die Folge: Der Kieferknochen baut sich ab, sodass er die Zähne nicht mehr halten kann. Ohne Behandlung werden die Zähne in diesem Stadium zuerst locker und fallen schließlich aus.

Warum ist eine Parodontitis gefährlich?

Die Parodontitis hat neben dem drohenden Zahnverlust noch weitere negative gesundheitliche Auswirkungen.

Es steigt das Risiko für

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronische Erkrankungen der Atemwege
  • rheumatoide Arthritis
  • Osteoporose
  • Diabetes

Bei Diabetikern kann es zu Problemen bei der Einstellung der Blutzuckerwerte kommen. Bei Schwangeren erhöht eine Parodontitis das Risiko für eine Frühgeburt.

Was sind Anzeichen einer Parodontitis?

In ihren frühen Stadien zeigt die Parodontitis in der Regel keine Symptome. Das macht sie besonders tückisch, da die Betroffenen keinen Handlungsbedarf erkennen. Für viele Patienten kommt die Lockerung oder der Verlust einzelner Zähne wie aus heiterem Himmel. Tatsächlich sind dies aber die Folgen einer bereits mehrere Jahre andauernden Erkrankung. Es gibt jedoch Anzeichen, die auf eine bestehende Parodontitis hindeuten. Diese sollte man auf jeden Fall ernst nehmen. Hierzu gehört:

Zum Vergleich: Gesundes Zahnfleisch ist fest, blassrosa und lässt sich nicht verschieben. Auch blutet es nicht beim Zähneputzen.
Ob Sie an einer Parodontitis leiden und falls ja, in welchem Stadium, kann nur ein Zahnarzt feststellen.

Vom Zahnstein bis zum Zahnverlust

Diese Themen könnten Sie ebenfalls interessieren

Wie kann man einer Parodontitis vorbeugen?

Da der Auslöser einer Parodontitis fast immer Zahnbelag ist, kann man mit einer regelmäßigen, sorgfältigen und umfassenden Mundhygiene recht einfach vorbeugen. Dazu gehört in erster Linie das zweimal tägliche Zähneputzen zu Hause. Dabei sollte man vor allem auf die Reinigung der Zahnzwischenräume achten. Optimal dafür geeignet sind Zahnzwischenraum-Bürstchen (Interdental-Bürstchen) und ergänzend Mundspüllösungen. Da mit zunehmendem Alter die Zahnzwischenräume größer werden, steigt damit auch das Risiko für Zahnbelag an diesen Stellen. Daher ist eine besonders gründliche Reinigung nötig.
Neben der Zahnpflege zu Hause empfiehlt das AllDent Zahnzentrum Frankfurt zweimal jährlich eine Professionelle Zahnreinigung. Dabei wird weicher und harter Zahnbelag gründlich entfernt. Die Mühe zahlt sich aus. Studien belegen, dass eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung das Risiko für eine Parodontitis senkt.

Bei bereits freiliegenden Zahnhälsen oder einer Parodontitis wird die Professionelle Zahnreinigung drei- bis viermal jährlich empfohlen.

Jetzt Termin buchen

Häufige Fragen

Das AllDent Zahnzentrum Frankfurt rät: Wenn eine Parodontitis festgestellt ist, sollte man keine Zeit verlieren. Nur eine geeignete Behandlung kann den Fortschritt der Zahnbett-Entzündung aufhalten. Wenn bereits Zahnfleischtaschen entstanden sind, reicht die häusliche Zahnpflege alleine nicht mehr aus, um die Beläge zu entfernen. Dann ist eine zahnmedizinische Behandlung erforderlich. Röntgenbilder und eine gründliche Untersuchung sind die Grundlage für die Einschätzung des Erkrankungsstadiums.

Man verfährt gezielt und schrittweise nach Plan. Denn erst, wenn sämtliche Beläge und Zahnstein auf Dauer entfernt sind, kann die eigentliche Reinigung der Zahnfleischtaschen starten.

1. Intensive Mundhygiene zur Vorbehandlung

Vor der eigentlichen Behandlung steht eine intensive Mundhygiene auf dem Programm. Diese kann - je nach Bedarf - aus mehreren Professionellen Zahnreinigungen bestehen. Außerdem müssen alte oder undichte Versorgungen ausgetauscht werden.

2. Reinigung der Zahnfleischtaschen

Im zweiten Schritt werden die Zahnfleischtaschen gründlich gesäubert und alle darin befindlichen Beläge und Bakterien entfernt (Kürettage). Erst dann können sich das Zahnfleisch und der gesamte Zahnhalteapparat erholen. Das AllDent Zahnzentrum Frankfurt empfiehlt eine zusätzliche Laser-Grundreinigung. Diese reduziert Bakterien zu 99 Prozent, schont das Gewebe und sorgt dadurch für eine schnellere Wundheilung.

3. Weitere Maßnahmen

Ist die Entfernung der Bakterien und Beläge erfolgreich, regenerieren sich Zahnfleisch und Zahnhalteapparat in der Regel wieder. Sind diese jedoch zu stark geschädigt, können je nach Bedarf zusätzliche Aufbaumaßnahmen erforderlich werden.

4. Notwendige Nachsorge
Der einmal erreichte Zustand muss auch nach der Behandlung zahnärztlich begleitet werden. Wichtig ist, dass die aktuelle Situation von Zähnen und Zahnhalteapparat regelmäßig überprüft wird. So können bei Veränderungen frühzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Neben den regelmäßigen Kontrollterminen ist eine dauerhaft intensive Mundhygiene zu Hause notwendig, ebenso wie Professionelle Zahnreinigungen mehrmals im Jahr.

Bei der Parodontitis (umgangssprachlich: Parodontose) handelt es sich um eine potenziell ansteckende Erkrankung. Denn diese Zahnfleischentzündung wird von Bakterien verursacht. Bis zu 700 verschiedene Arten von ihnen leben im Mundraum des Menschen. Die meisten davon sind harmlos oder sogar nützlich. Kommt es jedoch zu einer Übertragung schädlicher Bakterien in den Mundraum eines anderen Menschen, ist eine Ansteckung mit Parodontitis möglich.

Die Übertragung erfolgt über den Speichel des erkrankten Menschen. Typische Infektionsquellen sind daher Küsse oder das Ablecken eines Löffels beim Füttern von Babys und Kleinkindern. Die reine Übertragung der Bakterien sagt jedoch nichts darüber aus, ob es auch tatsächlich zu einer Ansteckung mit Entzündungssymptomen kommt. Hier spielt das Immunsystem genauso eine Rolle wie Essens- und Lebensgewohnheiten.

Falls im AllDent Zahnzentrum Frankfurt bei einem Patienten Parodontitis festgestellt wird, bindet der behandelnde Parodontologe gerne die gesamte Familie in die Parodontitis Therapie ein. Selbst wenn es noch keine Anzeichen der Erkrankung gibt, ist eine präventive Parodontitis-Therapie sinnvoll.

Eine Parodontitis (Zahnfleischentzündung) entsteht durch Bakterien. Diese sind in großer Anzahl im Mundraum vorhanden, können aber in Form von Belägen (Plaque) auf den Zahnoberflächen und in den Zahnzwischenräumen Ursache für Parodontitis werden. Hierbei handelt es sich um eine Verbindung von Bakterien, deren Ausscheidungen die Zahnfleischentzündung hervorrufen.

Die Kostenübernahme der Parodontitis-Therapie ist nach der aktuellen Leistungsverordnung der gesetzlichen Krankenkassen eng gefasst. Im Vorfeld wird ein Antrag mit den wichtigsten Informationen über vorherige Behandlungen, Risiken und Untersuchungsergebnisse eingereicht. Die grundlegenden Behandlungen werden im Normalfall übernommen, dazu eine unterstützende Paradontitis-Therapie bis zu zweieinhalb Jahre danach.

Die im Vorfeld nötigen Professionellen Zahnreinigungen oder eine oftmals sinnvolle Laser-Therapie stehen jedoch nicht im Leistungskatalog. Wie zahlreiche weitere Behandlungen bietet AllDent diese jedoch zu besonders günstigen Konditionen an.

Wer die Kosten nicht selbst tragen möchte, sollte rechtzeitig eine entsprechende Zahn-Zusatzversicherung abschließen, bei der die Behandlungskosten für Parodontitis explizit mit eingeschlossen sind.

Die wichtigste Voraussetzung, dass es gar nicht erst zu einer Paradontitis kommt, ist eine intelligente und gründliche Zahnhygiene. Zähneputzen mindestens zweimal am Tag trägt dazu bei, dass sich schädliche Bakterien im Mundraum nicht ausbreiten können.

Häufig beginnt die Entzündung in den Zwischenräumen der Zähne, die nur schwer mit der normalen Zahnbürste erreichbar sind. Um auch diese Bereiche in die Mundhygiene einzubinden, empfiehlt das AllDent Zahnzentrum Frankfurt den regelmäßigen Einsatz von Zahnseide oder kleinen Bürstchen für die Zahnzwischenräume (Interdental-Bürstchen).

Die tägliche, präventive Zahnpflege kann man mit einem milden Mundwasser abschließen. Dieses beeinflusst die gesamte Mundflora positiv und leistet so einen wertvollen Beitrag gegen die Ausbreitung unerwünschter Bakterien.

Bei einer Professionellen Zahnreinigung zweimal im Jahr werden auch die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt, was selbst bei einer gründlichen Zahnpflege zu Hause schwierig ist. Die Kosten für diese Präventionsmaßnahmen sind ebenfalls Teil vieler Zahn-Zusatztarife.

Ob jemand besonders gefährdet für Parodontitis ist, besprechen die Ärzte im AllDent Zahnzentrum Frankfurt gerne bei der nächsten persönlichen Behandlung. Regelmäßige Checks empfehlen sich ohnehin, um Parodontitis frühzeitig zu erkennen und schnell behandeln zu können.

Eine Entzündung des Zahnhalteapparats ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Kiefer und Zahnfleisch sind dabei von einer bakteriellen Infektion betroffen. Die Medizin spricht von einer sogenannten Parodontitis. Umgangssprachlich ist auch von einer Parodontose die Rede. Hartnäckig halten sich allerdings auch einige falsche Schreibweisen. Weit verbreitet sind beispielsweise Paradontose und Parandontose. Verantwortlich ist vermutlich der Umstand, dass die altgriechische Präposition "Para" ("neben") in der deutschen Sprache ein gebräuchlicher Wortbestandteil ist. Denken Sie beispielsweise an Parabel. Hilfe bei einer Parodontitis erhalten Sie in Frankfurt hier bei uns im AllDent Zahnzentrum. Sie sollten bei Beschwerden nicht zögern und professionelle Unterstützung suchen. Dies gilt insbesondere in solchen Fällen, in denen Ihre Zähne möglicherweise bereits locker sind. Eine Parodontose ist ein ernstes Problem - sowohl in falscher wie auch in richtiger Schreibweise.

Finden Sie eine Erklärung in unserem Fachbegriffs-Lexikon.

Standort

Frankfurt

Kaiserstraße 1
60311 Frankfurt

069 928 830 70

Kontakt

Alle Standorte

Online-Rezeption

Unsere Standorte