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Zahnarzt Frankfurt

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Was ist Kieferorthopädie?

Kieferorthopädische Maßnahmen dienen der Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Viele Menschen verbinden Kieferorthopädie mit dem Tragen einer Zahnspange. Mittlerweile ist die Zahnspange aber nur noch eine von vielen Möglichkeiten.

Warum ist eine kieferorthopädische Behandlung sinnvoll?

Zahn- und Kieferfehlstellungen stören das Gleichgewicht und die Funktionsfähigkeit des Kauorgans. Sie führen häufig zu Problemen beim Kauen, Sprechen oder zu Kiefergelenksschmerzen. Auch Überbelastungen einzelner Zähne und Zahnengstände, die die Mundhygiene erschweren, sind nicht selten die Ursache dafür, dass Zähne erkranken und im Laufe der Zeit verloren gehen. Eine gesunde, ausgeglichene Zahnstellung hilft bei der Mundhygiene und beim langfristigen Erhalt der Zähne. Außerdem sorgen schöne und gerade Zähne für ein harmonisches Lächeln und erhöhen damit nicht nur die Attraktivität des Gesichts deutlich, sondern fördern meist auch das selbstbewusste Auftreten. Auch wenn vor wenigen Jahrzehnten einem perfekten Lächeln nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde und schiefe Zähne normal waren, so gehören „gerade Zähne“ heute – zumindest bei jüngeren Generationen – schon zum täglichen Erscheinungsbild.

Wer macht Kieferorthopädie?

Die kieferorthopädische Behandlung wird in aller Regel von speziell ausgebildeten Zahnärzten, sogenannten Kieferorthopäden ausgeführt. Ob eine kieferorthopädische Behandlung möglich und sinnvoll ist, wird durch den Zahnarzt festgestellt und mit diesem besprochen. Im AllDent Zahnzentrum überweisen wir Sie dann an entsprechende Kollegen in der Nähe Ihres Wohnortes.

Kieferorthopädie bei Kindern

Im Milchgebiss

Kieferorthopädische Maßnahmen im Milchgebiss sind nur selten erforderlich. Ausgeprägte Kiefer- und Zahnfehlstellungen sind hier die Ausnahme. Eine frühe Behandlung sollte bei folgenden Fehlentwicklungen in Betracht gezogen werden: extreme Formen des frontal offenen Bisses, Fehlentwicklungen bei Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten, starker lateraler Kreuzbiss, traumatisch bedingte Kieferanomalien, Progenie.

Abgesehen davon stellen sich häufig im frühen Kindesalter schon bestimmte Angewohnheiten (sogenannte „Habits“ oder „orale Dysfunktionen“) ein, die es sich durchaus lohnt zu behandeln. Frühe Angewohnheiten wie Daumenlutschen oder falsches Schlucken können die Ursache für Fehlentwicklungen im bleibenden Gebiss sein. In diesen Fällen sollte frühzeitig interveniert werden, da so häufig spätere aufwendigere Maßnahmen vermieden werden können.

Im Wechselgebiss/frühen bleibenden Gebiss

Normalerweise wird mit kieferorthopädischen Maßnahmen im sogenannten späten Wechselgebiss begonnen. Die Aussichten für einen Behandlungserfolg sind zu diesem Zeitpunkt besonders gut, da die Wachstumsphase ausgenutzt werden kann. Das späte Wechselgebiss liegt im Alter von ungefähr 10 - 13 Jahren vor. Grundsätzlich ist aber nicht das Alter entscheidend, sondern das Stadium der Zahn- und skelettalen Entwicklung. Das kann im Einzelfall deutlich vom tatsächlichen Alter des Patienten abweichen. In welchem Entwicklungsstadium sich Ihr Kind befindet, wird durch den Zahnarzt festgestellt.

Kieferorthopädie bei Erwachsenen

Bei Erwachsenen ist das Kieferwachstum abgeschlossen. Es kann deshalb durch Ausnutzen des Wachstums auch keine Kieferverformung mehr vorgenommen werden. Soll die Kieferform oder –Stellung korrigiert werden, so ist dies in den meisten Fällen nur im Wege eines operativen Eingriffs möglich. Anders dagegen sieht es mit reinen Zahnfehlstellungen aus. Zähne können normalerweise ein Leben lang bewegt und korrigiert werden. Gerade im Bereich der Erwachsenen-Kieferorthopädie haben sich in den letzten Jahren viele neue Therapieformen etabliert. Welche Art der Fehlstellung vorliegt (Kiefer oder Zähne) wird in einer individuellen Untersuchung festgestellt. Oftmals  müssen optische Fehler auch nicht zwingend kieferorthopädisch behandelt werden, sondern können mit anderen Mitteln, beispielsweise Veneers oder ästhetische Zahnfüllungen korrigiert werden.