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Zahnarzt Frankfurt

Öffnungszeiten

  • Notdienst
    365 Tage / 24 Std.
  • Täglich
    7 - 21 Uhr
  • Samstag
    8 - 20 Uhr
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Ab wann?

Sobald die ersten Zähne (Milchzähne) durchbrechen, muss auch die Zahnpflege beginnen. Auch eine erste Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt sollte erfolgen. Manche Kinder kommen bereits mit Milchzähnen zur Welt,  bei den meisten brechen sie aber erst später durch. Bis zum 30. Monat sollten alle Milchzähne durchgebrochen sein.

Obwohl die Milchzähne ab dem 6. Lebensjahr natürlicherweise dem Zahnwechsel zum Opfer fallen, ist deren Gesundheit bis zum Ausfallen äußerst wichtig.

Milchzähne mit Karies können die neuen bleibenden Zähne anstecken und damit deren Gesundheit beeinträchtigen. Die Milchzähne dienen außerdem als wichtiger Platzhalter für die bleibenden Zähne. Bei einem frühzeitigen Verlust der Milchzähne durch Karies oder andere Entzündungen verschwindet der vorgesehene Platz und die bleibenden Zähne brechen irgendwo anders oder schief durch. Frühzeitiger Milchzahnverlust verursacht deshalb fast immer Zahnfehlstellungen im bleibenden Gebiss.

Zähneputzen sollte deshalb schnell zur täglichen Selbstverständlichkeit werden!

Wie?

Die Milchzähne sollten beim Kleinkind mit einer Kinderzahnbürste, die speziell für die ersten vier Lebensjahre geeignet ist, gereinigt werden. Bei Kleinkindern kann anfangs auch ein Wattestäbchen verwendet werden. Die Zahnbürsten weisen einen besonders kleinen und abgerundeten Bürstenkopf mit weichen, endgerundeten Borsten auf. Verschiedene Farben und lustige Applikationen sorgen für Freude am Umgang mit der Zahnbürste. Als Zahnpasta sollte eine spezielle fluoridhaltige Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm) verwendet werden. Das Kind sollte möglichst schnell in die Zahnpflege mit einbezogen werden. Anfangs tun sich Kinder beim Umgang mit der Zahnbürste häufig schwer und können noch nicht ordentlich putzen. Die Eltern sollten deshalb immer nachputzen. Die Reinigung erfolgt im Wesentlichen wie bei den eigenen Zähnen (siehe Zahnreinigung zu Hause). Wichtig ist, dass keine Zahnflächen vergessen werden. Vor allem Zahnhälse und Kauflächen sind besonders kariesanfällig.

Nach dem Kleinkindalter können auch elektrische Zahnbürsten zur Zahnreinigung verwendet werden. Sie bringen meist mehr Freude beim Putzen und erhöhen den Spieleffekt. Eine komplette Umstellung auf elektrische Zahnbürsten sollte allerdings vermieden werden. Der Umgang mit der normalen Handzahnbürste sollte in Fleisch und Blut übergehen und deshalb lange trainiert werden. Im Alltag ist man schnell wieder auf eine Handzahnbürste angewiesen, nämlich dann wenn die elektrische Zahnbürste auf Reisen zu Hause vergessen wurde oder die Batterien leer sind. Die Zahnpflege sollte darunter nicht leiden.

Zahnbürsten sollten ausgetauscht werden, wenn die Borsten gebogen sind, mindestens aber alle drei Monate. Das gilt sowohl für normale als auch für elektrische Zahnbürsten.