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Auswirkungen von Diabetes auf die Zähne

Diabetiker erkranken wesentlich häufiger an Parodontose (Entzündung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates) als Nicht-Diabetiker. Die Ursache dafür liegt in zu hohen Blutzuckerwerten. Diese ziehen große und kleine Blutgefäße in Mitleidenschaft. Dies wiederum schwächt die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates und begünstigt somit Infektionen. Ein noch höheres Risiko besteht für schlecht eingestellte Diabetiker. Sie sind besonders anfällig für schwere Formen der Parodontose (Zahnverlust, Zahnlockerung und große Taschentiefe). Neben der guten Einstellung sollten Diabetiker deshalb besonderen Wert auf die Vermeidung einer Parodontose legen. Ursache für die Entstehung einer Parodontose sind Zahnbeläge und Zahnstein. Die eigene gründliche Zahnreinigung zu Hause ist deshalb bei Diabetikern besonders wichtig. Eine immense Gefahr geht allerdings von den Zahnbelägen aus, die durch die normale Zahnreinigung nicht entfernt werden und so über Tage, Wochen und Monate zu gefährlichen Bakterienansammlungen führen. Diese Zahnbeläge und Zahnstein finden sich auch beim besten Putzer. Sie sollten aber regelmäßig im Zuge einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt beseitigt werden. Untersuchungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit an Parodontose zu erkranken, deutlich sinkt, wenn zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt durchgeführt wird.

Besteht bereits eine Parodontose, so sollte dringend eine Untersuchung und Behandlung durch den Zahnarzt erfolgen, da das Bestehen einer Diabetes die Entzündung und den Abbau des Knochens beschleunigt.

Auswirkungen der Zähne auf Diabetes

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch ein umgekehrter Zusammenhang zwischen Zähnen und Diabetes< besteht: Entzündungen im Mundbereich haben einen negativen Einfluss auf die Entwicklung einer Diabetes. Insbesondere das Bestehen einer Parodontose (Entzündung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates) können die Wirksamkeit von Insulin reduzieren und den Blutzuckerspiegel verschlechtern. Auch die Einstellung des Blutzuckers wird dadurch erschwert.

Die Behandlung einer bestehenden Parodontose ist deshalb von essentieller Bedeutung für die Entwicklung und stabile Einstellung der Diabetes. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden von der internationalen Cochrane Collaboration publiziert.

Diabetiker sollten deshalb besonderen Wert auf die Vorbeugung einer Parodontose legen. Und das ist kein Hexenwerk. Die Ursachen für Entstehung einer Parodontose sind Zahnbeläge und Zahnstein. Durch eine gründliche Zahnpflege zu Hause und eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt kann der Entwicklung einer Parodontose effektiv vorgebeugt werden.

Näheres und aktuelle Entwicklungen zum Thema Diabetes und Zähne finden Betroffene bei der Initiative „Gesund im Mund bei Diabetes“, ein Projekt der Bundeszahnärztekammer.

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